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Natürlich Durchstarten in ein richtig gutes gesundes Leben

Der hektische Alltag und berufliche Verpflichtungen lassen viele Menschen heute in Routinen verfallen, die alles andere als gesund sind. Das Konsumieren von Fast Food und ein Mangel an Bewegung, um nur einige zu nennen, rächen sich jedoch meist. Wie schädlich eine solche Lebensführung ist, wird vielen aber erst bewusst, wenn sie ihr eigener Körper darauf aufmerksam macht. Von da an ist es ein nicht so leichter Weg zurück zu einem bewusst gesunden Leben. Daher rechtzeitig gegensteuern und Alternativen nutzen!

Im Portal Alternative-Gesundheit.de gibt es jede Menge Anregung für gesunde Alternativen für alle Lebensbereiche. Starten Sie jetzt durch in ein neues Leben.

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In der Rubrik „Gesund Bauen & Wohnen“ findet der Webseitenbesucher Links zu Partnerseiten, die dabei helfen, die eigenen vier Wände nicht nur zu verschönern, sondern auch lebenswert zu gestalten. So erhält der Interessierte sowohl Unterstützung beim Hausbau als auch bei der Sanierung, Renovierung und Restaurierung bereits bestehender Objekte.

Ein anderer Fokus liegt auf der Rubrik „Reisen“, die sich damit befasst, die Zeit jenseits des trauten Heims gesund zu gestalten. Vorgestellt werden hier beispielsweise Erlebnis- und Meditationsreisen sowie ein Time-out: Tune-in-Programm, mit dem die Stressbewältigung unterstützt wird. Darüber hinaus gibt es viele weitere Anregungen, u.a. Links zu Tanz-Erlebnisseminaren und Fastenkuren.

In der Rubrik „Bücher“ erwartet den Besucher eine ganze Reihe von Inspirationen zum Thema „gesund leben“. So gibt es beispielsweise Leseempfehlungen zu den Bereichen Outdoor-Apotheke, Sexualität, gesundes Kochen und viele weitere mehr.

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Recht des Silvesterkrachers: Feuerwerk mit Musik

Die Wortfolge „Pyro-Musical“ ist als Marke von der Eintragung ausgeschlossen, da sie gemäß § 8 Abs. 2 Nr. 2 des Gesetzes über den Schutz von Marken und sonstigen Kennzeichen (Markengesetz – MarkenG) einem absoluten Schutzhindernis unterliegt.

 
(Leitsatz des Bearbeiters BPatG, Beschl. v. 24. Juli 2002 – 32 W (pat) 109/01, BeckRS 2009, 17768).

Rechtsanwalt Dr. Thomas Schulte ist von Feuerwerken fasziniert, wie von der Frage, wie sich das Recht des Silvesterkrachers juristisch gestaltet? Das Silvesterrecht hat nach der Feststellung des Leitenden Regierungsdirektors Wolfgang Kunz noch keinen Eingang in die juristische Literatur gefunden, obwohl es eine spezifische, juristische Bedeutung hat. Dieses Defizit in der Berichterstattung über das Feuerwerksrecht erkannte Dr. Thomas Schulte bereits im Jahr 2006. „Durch juristische Beiträge und deren Veröffentlichung des Rechts des Silvesterkrachers möchten Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte mbB mit dem gesamten Team zu diesem wichtigen Rechtsthema weiteren Vorschub leisten“, so Dr. Schulte.

Einleitung: Pyro-Musical – Musik verstärkt die Emotionen beim Feuerwerk im Moment ihres Entstehens – Voraussetzung zur Markeneintragung?

Ob die Pyronale in Berlin, die Eröffnungs- und Abschlussfeiern bei den Olympischen Spielen oder das große alljährliche Feuerwerk zu Silvester am Brandenburger Tor, das (digitale) Choreographieren und Zünden von Feuerwerk in Synchronität zur Musik erfreut sich mehr und mehr großer Beliebtheit. Ja sogar ein paar Groschen kann der Veranstalter damit verdienen und noch ein paar Scheinchen mehr, wenn die Wortfolge „Pyro-Musical“ als Marke eintragungsfähig ist. Das Bundespatentgericht hat im Beschlusswege entschieden, welche maßgeblichen Voraussetzungen zum Zeitpunkt der Anmeldung der Marke vorliegen müssen, um als eintragungsfähig zu sein.

Sachverhalt (verkürzt): Anmeldung zur Wortmarke „Pyro-Musical“ durch den „Erfinder“

Der Anmelder der Marke „Pyro-Musical“ ist Inhaber der Firma „Zündwerk“. Er gilt als Vorreiter, da er als erster auf dem deutschen Markt Feuerwerke mit computergesteuerter Synchronisation von Musik und Feuerwerk einführte. Er wollte nun das nächste Feuerwerk zünden, indem er die Wortmarke „Pyro-Musical“ zur Eintragung in das Markenregister angemeldet hat.

Die Markenstelle des deutschen Patent- und Markenamtes hat die Anmeldung zurückgewiesen. Nach deren Auffassung handelt es sich bei der Wortfolge „Pyro-Musical“ bereits um einen feststehenden Begriff für eine Veranstaltungsart, die durch das digitale Choreographieren und Zünden von Feuerwerk im Gleichklang mit einem Musikstück gekennzeichnet ist.

Das wollte der „Erfinder“ der computergesteuerten Synchronisation von Musik und Feuerwerk nicht auf sich sitzen lassen und erhob eine Beschwerde zum Bundespatentgericht. Seiner Meinung nach handelte es sich um bei der Wortfolge „Pyro-Musical“ um einen markenfähigen Phantasiebegriff, der sich nicht ohne analysierende Betrachtungsweise erschließe und selbst die Tatsache, dass er selbst die angemeldete Marke in der Art eines Gattungsbegriffs gebrauche, könne ihm nicht entgegen gehalten werden.

Kommentierte Entscheidungsgründe:

Das Bundespatentgericht wurde erst am 01. Juli 1961 eingerichtet und hat seinen Dienst aufgenommen. Der Schaffung des Bundespatentgerichts ging eine Ergänzung des Grundgesetzes voraus. 1961 wurde Art. 96 GG ins Grundgesetz eingefügt, wonach der Bund für Angelegenheiten des gewerblichen Rechtsschutzes ein Bundesgericht errichten kann, und das Bundespatentgericht noch im selben Jahr unter Nutzung der jetzt im Grundgesetz geschaffenen Ermächtigung ins Leben gerufen (Wikipedia war hilfreich).

So durfte nun das Bundespatentgericht über die Beschwerde unseres deutschen Vorreiters über die Eintragungsfähigkeit der Wortfolge „Pyro-Musical“ entscheiden.

Die Kammer war besetzt mit zwei Richterinnen und einem Richter.

Im Ergebnis gab das Bundespatentgericht der Markenstelle des deutschen Patent- und Markenamtes Recht. Zur Begründung verwies das Gericht darauf, dass gemäß § 8 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG die Marke von der Eintragung ausgeschlossen ist, da die Wortfolge im Hinblick auf die beanspruchten Waren und Dienstleistungen ausschließlich aus Angaben besteht, die im Verkehr zur Bezeichnung der Art, der Bestimmung oder sonstiger Merkmale der Waren oder Dienstleistungen dienen können.

Interessant dabei ist, wie das Bundespatentgericht zu seiner Entscheidungsfindung kam. Es hat im Internet recherchiert und dazu das Suchsystem „Google“ genutzt. Bei dieser Recherche gewann die entscheidende Kammer den Eindruck, dass auch andere Unternehmen die Wortfolge „Pyro-Musical“ in gleicher Weise beschreibend verwenden und sogar jährliche Pyro-Musicalwettbewerbe stattfinden. Auf Grundlage dieser Internetrecherche zog die entscheidende Kammer des Bundespatentgerichts die Weisheit, dass „dem Verkehr auch bekannt ist, dass bei sportlichen Aktivitäten, insbesondere bei Eröffnungs- und Abschlussfeiern von Großveranstaltungen Musik und Feuerwerk eingesetzt wird. Insoweit kann „Pyro-Musical“ als sonstige Merkmalsbezeichnung dienen.“

Fazit: Suchmaschinen beeinflussen auch Entscheidungen von Bundespatentgericht – Wieder die alte Frage: Was war zuerst da?

Das Suchsystem „Google“ war bereits schon im Jahr 2002 eine beliebte Art der Recherche. So diente es auch hier der Entscheidungsfindung durch das Bundespatentgericht. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse waren die Entscheidungsgrundlage. Das Suchsystem „Google“ ein Fluch und ein Segen. Ein Fluch für den Anmelder der Wortmarke, da die Eintragungsfähigkeit seiner „Erfindung“ auf dem deutschen Markt verneint wurde; ein Segen – es ist die größte Werbeplattform und damit das Anlaufgebiet für potentielle Auftraggeber.

Laut eigenen Internetauftritt, prägt die Firma Zündwerk seit 1995 als Erster den Begriff Pyro-Musical in Deutschland. Rechtsanwalt Dr. Thomas Schulte auch seit 1995 aktiv vermisst das Silvesterrecht in der juristischen Literatur. „Es gibt viele Geschichten, Entscheidungen und Kurioses zum Thema Silvesterrecht, aber ein Werk zum Feuerwerksrecht vermisst man dagegen bis heute. Dem möchte das gesamte Team der Kanzlei Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte mbB Abhilfe schaffen und fühlte sich dazu verpflichtet das Defizit in der Berichterstattung über das Feuerwerkrecht entgegen zu wirken, um die jahrzehntelang unentdeckte Lücke in der juristischen Literatur endlich umfangreich zu schließen.

bearbeitet von
Rechtsanwältin Danuta Wiest

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Recht des Silvesterkrachers: Dürfen Polizisten Passanten am 28.12. nach Feuerwerkskörpern durchsuchen?

Zumindest muss gerade von dem Durchsuchten eine unmittelbar bevorstehende Gefahr für die öffentliche Sicherheit drohen. Oberlandesgericht (OLG) Darmstadt, Urt. v. 28.09.1950 – Ss 50/50, NJW 1951, 165

 

Einleitung: Verkauf von Feuerwerkskörper

 

Der Verkauf von Feuerwerkskörper der Kategorie 2 an Privatpersonen ist nach § 23 der 1. SprengV (vom 31.01.1991 – BGBl. I S. 169) nur an den letzten drei Werktagen des Jahres erlaubt, in der Regel vom 29. bis 31. Dezember. Fällt der 29. Dezember auf einen Freitag, Samstag oder Sonntag, ist der Verkauf bereits ab dem 28. Dezember gestattet. Dennoch hört man nicht erst am 29.12., sondern bereits nach Weihnachten zumeist Halbstarke ab der Dämmerung durch die Straßen ziehen und Silvesterknaller abbrennen und ahnungslose Leute damit erschrecken. Werden Feuerwerksknaller in der Nähe häufig frequentierten Straßen gezündet, kann dies zu Unfällen führen. Aber führt diese Gefahr dazu, dass Polizisten Passanten, von denen sie vermuten, dass diese Knaller bei sich führen, einfach so durchsuchen? Hiermit hat sich das Oberlandesgericht Darmstadt bereits kurz nach dem 2. Weltkrieg beschäftigt.

 

Sachverhalt: Öffentliche Sicherheit und Ordnung

 

Die Kriminalassistenten L. und W. befanden sich am 28. 12. 1949 zwischen 18 und 19 Uhr auf einem Streifengang durch die hessische Stadt O., um weisungsgemäß gegen die durch das Überhandnehmen der Unsitte des Abbrennens von Feuerwerkskörpern im Straßenverkehr verursachte Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einzuschreiten und um als Täter ermittelte Personen zur Anzeige zu bringen. Sie bemerkten in einer verkehrsreichen Straße, dass auf der anderen Straßenseite aus einer Gruppe von 10-20, meist jugendlichen Personen ein Feuerwerkskörper zur Explosion gebracht wurde. Sie sahen auch, dass die Angeklagten D. und T. in verdächtiger Weise sich von der Gruppe entfernten.

Während W. zu der größeren Gruppe ging, hielt L. die beiden weggehenden Angeklagten D. und T. an. Beide bestritten, den Knallkörper entzündet zu haben. T. zeigte auch einen, von ihm mitgeführten Karton vor, der aber keine Feuerwerksartikel enthielt. L. tastete sodann die Kleider D.s ab und fühlte dabei in dessen Tasche Feuerwerkskörper. Als er diese nun aus der Tasche herausholen wollte, leistete D. Widerstand, forderte ihn auf, von seiner Tasche wegzubleiben und hielt L.s Hände fest. Um diesen Widerstand zu brechen, den D. festzunehmen und zur Polizeiwache zu bringen, rief L. seinen Kollegen W. herbei, und beide nahmen nun den sich heftig sträubenden D. in den Polizeigriff, indem sie dessen Arme nach hinten rissen. Hierbei trat D. um sich und verletzte die Polizeibeamten.

Das Landgericht hat den Angeklagten D. wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung verurteilt.

 

Kommentierte Entscheidungsgründe: Widerstand gegen die Staatgewalt

 

Ein Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte (§ 113 StGB) ist nach Absatz 3 nur dann strafbar, wenn die Vollstreckungshandlung rechtmäßig ist, wenngleich nicht verlangt werden kann, dass ein Polizeibeamter vor jeder Tätigkeit erst mit mehreren Rechtskommentaren detailliert die Rechtmäßigkeit der geplanten Tätigkeit prüft. Die Rechtsprechung geht daher von einem strafrechtlichen Rechtmäßigkeitsbegriff aus, (BVerfGE 92, 191 [199 ff.]; BGHSt 4, 161 [163 f.]; BGHSt. 21, 363 [365]). Hiernach ist eine Vollstreckungshandlung dann rechtmäßig, wenn der handelnde Beamte sachlich und örtlich zuständig ist, die wesentlichen (gesetzlichen) Förmlichkeiten, soweit solche vorgeschrieben sind, berücksichtigt werden und er sein ihm ggf. zukommendes Ermessen pflichtgemäß ausübt und bindende Weisungen befolgt (BGHSt 4, 161 [164]).

Hiernach kam es vorliegend zunächst darauf an, auf welche Rechtsgrundlage sie die Durchsuchung der Passanten stützten. Angesichts der Doppelnatur der Tätigkeit eines Polizeibeamten (Strafverfolgung nach der Strafprozessordnung [repressiv] oder Gefahrenabwehrrecht nach dem öffentlichen Polizeirecht [präventiv]) prüfte das Oberlandesgericht zunächst eine Durchsuchung nach §§ 102, 105 StPO wegen des Verdachts einer Straftat. Eine zum damaligen Zeitpunkt noch bestehende Übertretung nach

㤠368 [idF vom 01.09.1935]

Mit Geldstrafe bis zu sechszig Mark oder mit Haft bis zu vierzehn Tagen wird bestraft:

  1. wer in gefährlicher Nähe von Gebäuden oder feuerfangender Sachen mit Feuergewehr schießt oder Feuerwerke abbrennt“

erschien bereits zweifelhaft, da nach dieser Bestimmung im Einzelfall eine konkrete Gefahr für ein Gebäude oder für feuerfangende Sachen eingetreten sein muss, wofür es an Feststellungen fehlte. So bestand lediglich der Tatverdacht nach

㤠360 [idF vom 01.09.1935]

(1) Mit Geldstrafe bis zu einhundertfunfzig Mark oder mit Haft wird bestraft:

  1. wer ungebührlicherweise ruhestörenden Lärm erregt oder wer groben Unfug verübt“

und

㤠368 [idF vom 01.09.1935]

Mit Geldstrafe bis zu sechszig Mark oder mit Haft bis zu vierzehn Tagen wird bestraft:

  1. wer die polizeilich vorgeschriebenen Feuerlöschgerätschaften überhaupt nicht oder nicht in brauchbarem Zustande hält oder andere feuerpolizeiliche Anordnungen nicht befolgt“,

worunter es auch fiel, wenn Feuerwerkskörper an bewohnten oder von Menschen gut besuchten Orten ohne polizeiliche Erlaubnis abgebrannt werden. Hierfür alleine hätte das Auffinden von Feuerwerkskörpern in der Tasche des Angeklagten zu seiner Verhaftung oder zur Feststellung seiner Täterschaft nicht ausgereicht, zumal durch den Erlass des hessischen Innenministeriums, Abteilung III, öffentliche Sicherheit, vom 28.09.1949 auf Grund einer Ermächtigung der amerikanischen Militärregierung und unter Erteilung einer Allgemeinen Ausnahme von der Polizeiverordnung über das Abbrennen von feuerwerkskörpern und ähnlichen Erzeugnissen vom 27.11.1939 (RGBl. I S. 2345) idF vom 10.05.1940 (RGBl. I S. 784) Herstellung, Vertrieb und Verwendung von Feuerwerkskörpern wieder erlaubt waren. Sie durften also zu geeigneter Zeit und an geeignetem Ort auch abgebrannt werden. Wörtlich das Oberlandesgericht: „Selbst wenn D., wie viele junge Leute in der Silvesterzeit, Feuerwerksartikel in seiner Tasche hatte, so hätte hierin kein Indiz dafür gelegen, dass gerade er es war, der soeben einen solchen abgebrannt hatte.“

Es blieb damit einzig eine Durchsuchung zur Gefahrenabwehr. Hierfür rekurrierte das Landgericht noch auf

„Preußisches Allgemeine Landrecht (PALR),

Teil II, 17. Titel

  • 10. Die nöthigen Anstalten zur Erhaltung der öffentlichen Ruhe, Sicherheit und Ordnung und zur Abwendung der dem Publico, oder einzelnen Mitgliedern desselben, bevorstehenden Gefahr zu treffen, ist das Amt der Polizey“,

obwohl dieses bereits durch § 79 Abs. 2 Pr.VG vom 01.06.1931 ausdrücklich aufgehoben wurde und darüber hinaus nur in Preußen galt.

Aber selbst wenn man auf § 129b des Gesetzes betreffend der Städteordnung (StO) vom 8.7.1911 (RegBl. S. 367) abstellte bzw. – heutzutage – auf § 36 des Hessischen Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung (HSOG), welches die Durchsuchung von Personen zur Gefahrenabwehr erlaubt, so fehlt es für eine rechtmäßige Diensthandlung iSd § 113 Abs. 3 StGB jedenfalls an der erforderlichen Verhältnismäßigkeit, wie das Oberlandesgericht es überzeugend darlegte:

„Der Senat stimmt jedoch mit den Rev. darin überein, daß es im vorliegenden Falle zur Beurteilung der Frage der Rechtmäßigkeit der Amtsausübung entscheidend darauf ankommt, ob die von der Polizei getroffenen Maßnahmen im Hinblick auf den von ihr verfolgten Zweck das geeignete Mittel zur Beseitigung der Gefahr darstellten. Die Polizei darf nur die notwendigen Maßnahmen treffen und persönlichen Zwang stets nur als das letzte Mittel gebrauchen, wenn sie nämlich auf keine andere Weise in der Lage ist, zu ihrem Ziele zu kommen (vgl. Jellinek, aaO 338, 428 ff.; Forsthoff, Lehrbuch des Verwaltungsrechts 1950, S. 229, 230). Die verfassungsmäßig garantierte Unverletzlichkeit und Unantastbarkeit der Freiheit der Person stehen im Mittelpunkt unseres öffentl. Rechts und müssen deshalb auch von der Polizeigewalt gebührend berücksichtigt werden. Es geht nicht an, daß jede Verpflichtung des Einzelnen gegenüber der Allgemeinheit oder der Verwaltung einfach mit Gewalt erzwungen wird. Eine offensichtliche Überschreitung der Verhältnismäßigkeit von Mittel und Zweck ist rechtswidrig und unter Umständen eine zum Schadensersatz verpflichtende Amtspflichtverletzung im Sinne des § 839 BGB (Forsthoff, aaO S. 230)

In dieser Hinsicht müssen jedoch Bedenken bestehen, ob die Frage der Adäquanz von Mittel und Zweck hier bejaht werden kann.“

Aufgrund dieser Bedenken hob das Oberlandesgericht das erstinstanzliche Urteil auf.

Fazit: Das Abbrennen von Feuerwerk vor dem 31.12. ist zwar verboten. Die Freiheitsrechte der Bürger stehen jedoch Durchsuchungen auf der Straße nach Feuerwerkskörper grundsätzlich entgegen.

bearbeitet von

PD Dr. iur. habil. Erik Kraatz
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Rentenhöhe in Deutschland zeigt große Unterschiede bei niedrigem Gesamtniveau

Eine kürzlich veröffentlichte Statistik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) mit Stand Mitte 2014 zeigt die durchschnittliche, monatliche Rente in Euro für Deutschland auf. Hierbei können relativ große Unterschiede in Bezug auf regionale und geschlechtliche Merkmale ersehen werden, aber auch ein insgesamt sehr niedriges Rentengesamtniveau. In Deutschland beziehen derzeit etwa 17,8 Millionen Bürger eine Altersrente, die durchschnittliche Höhe über alle Personen und Gebiete in Deutschland liegt dabei unter 800 Euro. Bei differenzierter Betrachtung zeigen sich folgende Werte:

Rentenhöhe in der Regel im Osten spürbar höher

Die durchschnittliche Rentenhöhe ist im Osten Deutschlands spürbar höher als im Westen – so beträgt der Durschnitt der regulären Altersrente im Westen für Männer 1.109 Euro und für Frauen 520 Euro. Im Osten beträgt diese für Männer 1.117 Euro und für Frauen 775 Euro. Bei den Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit zeigt sich bei den Männern ein umgekehrtes Bild: 742 Euro im Westen und 669 Euro im Osten, bei den Frauen hingegen wieder das gewohnte West-Gefälle: 679 Euro zu 724 Euro im Osten. Auch bei den Witwen- und Waisenrenten stehen im Westen für Männer 244 Euro und für Frauen 582 Euro zu Buche, während die Renten im Osten mit 313 Euro für Männer und 629 Euro für Frauen höher sind.

Männer liegen deutlich vorn, doch insgesamt besteht ein sehr niedriges Rentenniveau

Wie an diesen Zahlen ebenfalls abzulesen ist, beziehen Männer in Deutschland im Durchschnitt deutlich höhere Renten als Frauen. Bei der regulären Altersrente in Westdeutschland sind dies etwa 95 % mehr, im Osten etwa 44 % mehr. Obwohl diese Unterschiede recht gravierend sind, bezieht selbst ein Mann in Deutschland heute mit einer durchschnittlichen Rente ein weit unter dem vorherigen Niveau (während der Erwerbstätigkeit) liegendes Einkommen. Hierfür gibt es ebenfalls eine Kennzahl, die jedoch in der Statistik des BMAS nicht vorkommt: Die sogenannte Nettoersatzrate gibt an, wie viel Rente – gemessen am durchschnittlichen, individuellen Nettoeinkommen – ein Rentner nach der normalen Lebensarbeitszeit erhält. Im EU-weiten Vergleich liegt hier Deutschland ziemlich weit hinten. Mit einer Nettoersatzrate von 56 % liegt Deutschland sogar weit hinter der durchschnittlichen Rate der EU27-Länder mit 73,2 %. Nachbarländer wie die Niederlande, Luxemburg, Dänemark oder Österreich liegen hier mit Nettoersatzraten von zum Teil sogar über 90 % sehr weit vor Deutschland. Obwohl dies eigentlich dringende Aktion der Verantwortlichen in Wirtschaft und Politik bedeutet, ist somit klar, dass die große Masse der deutschen Bürger dringend persönliche Vorsorge betreiben muss, wenn das Lebensniveau im Rentenalter nicht drastisch sinken soll.

Wovon hängt das Rentenniveau im Alter ab?

Die Rentenhöhe im Alter hängt vom allem von den persönlichen Verhältnissen ab, hierbei insbesondere von der Einkommenshöhe während der Erwerbstätigkeit und den anrechenbaren Jahren. Viele der Beitragszahler haben jedoch Zeiten, wo beispielsweise aufgrund von Arbeitslosigkeit ein weitaus niedrigeres Einkommen erzielt wurde. Die wirkt sich unmittelbar auf die Rentenhöhe aus, denn diese wird unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Bruttojahresentgeltes berechnet. Die Bedeutung der privaten Vorsorge ist also immens hoch, denn jedem dürfte klar sein, dass selbst die höchste in der Statistik des BMAS vorkommende, durchschnittliche Rentenhöhe (1.117 Euro für einen Mann im Osten) nicht für die Gestaltung eines Lebensabends mit gewohntem Lebensniveau reichen dürfte – denn dieser Rentenbezieher hat ja – unter Zugrundelegung der Nettoersatzrate – im vorherigen Erwerbsleben etwa 2.000 Euro im Monat in der Tasche gehabt.

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Transparenz ist das, was ein gutes Finanzprodukt heute ausmacht – nicht nur bei Thomas Lloyd

Transparenz will der Anleger heute sehen, nicht darüber von seinem Vermittler/Berater etwas im Beratungsgespräch hören. Da hat Thomas Lloyd, aber auch andere Unternehmen, sicherlich einen gewissen Nachholbedarf. Solche Berichte wie in der Wirtschaftswoche vom Samsatg (Printausgabe) schrecken Anleger und Vertrieb gleichermaßen auf. Weiterlesen…

Diebewertung.de in dieser Woche mit dem Thema – Henning Goldmines

Dieses Thema überlagert derzeit alle anderen Themen bei uns in der Redaktion. Klar, so Thomas Bremer von diebewertung.de, denn hier geht es um einen außergewöhnlichen Vorgang. Außergewöhnlich, da es sich hier nicht nur um Kapitalvernichtung handeln könnte, sondern ein von uns befragter Rechtsanwalt wagt sogar den Verdacht, dass es um bandenmäßigen Betrug gehen könnte. Das lassen erste Analysen der Vorgänge von Außen durchaus zu. Problem an der Gesamtsituation ist natürlich auch, dass das Unternehmen des Zielinvestments in Kanada sitzt. Hier Gelder zu sichern, könnte, wenn denn Gelder vorhanden sein sollten, sehr schwierig werden. Ein kanadisches Unternehmen könnte sich unter einen Rettungsschirm flüchten, um so Schutz vor seinen Gläubigern zu haben. Wenn es etwas zu schützen gibt, wäre ja prima, so Dr. Thomas Schulte Rechtsanwalt aus Berlin. Es ist aber auch deshalb eine außerordentliche Situation, weil hier die Vertriebswege durchaus andere waren als sonst üblich bei solchen Produkten. Viele der Fondsanteile wurden damals über dima24 verkauft. Ein Unternehmen, das damals zum Unternehmenskonstrukt von Malte Hartwieg gehörte. Weiterlesen…

Ärger im Hause Canada Gold Trust und Henning Goldmine- Treuhänder XOLARIS (Stefan Klaile) will außerordentliche Gesellschafterversammlung am 28. Febraur 2015

Diese soll am 28. Februar 2015 stattfinden. In einem Schreiben an die Anleger des Fonds begründet Stefan Klaile sein Vorgehen, welches in der Tat als äußerst ungewöhnlich zu bezeichnen sein dürfte und so in der Fondsbranche schon lange nicht mehr vorgekommen ist, indirekt damit „das ernicht galubt das da alles in Ordnung ist“. Merkt ein Treuhänder das, dann muss er natürlich reagieren im Interesse der Anleger, ob dieser Weg der Richtige ist wird man im Nachhinein wissen. Weiterlesen…

LLA – Liechtenstein Life Assurance Group – Pioniere der Nettopolice seit dem 1. Januar 2015 am Ruder

Eine neue Zeitrechnung beginnt nun für Markus Brugger und Holger Roth. Die Zeitrechnung 1. Jahr nach Prismalife, denn von diesem Unternehmen waren Markus Brugger und Holger Roth mit Wirkung des 1. Januars 2015 zum Unternehmen Liechtenstein Assurance Group gewechselt. Sicherlich nach so langer Zugehörigkeit und so großem Erfolg mit einem etablierten Unternehmen des Marktes keine einfache Entscheidung für beide Herren. Nun beginnt auch im neuen Unternehmen der Alltag für die Herren Brugger und Roth. Weiterlesen…